Sport für alle: CDU Iserlohn arbeitet für den Sport mit Menschen mit Handikap in Iserlohn
Iserlohn. Wie kann Inklusion im Sport in Iserlohn weiter gestärkt werden? Mit dieser Frage hat sich jetzt der Arbeitskreis Sport, Jugend und Sport der CDU-Fraktion gemeinsam mit Vertretern aus Vereinen, Verbänden und Verwaltung beschäftigt.
„Unser Ziel ist es, Menschen durch Sport zusammenzubringen“, betont Arbeitskreisleiter Harald Hövel. Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden und Vorsitzenden des Sportausschusses Fabian Tigges übernimmt Sport gerade in der heutigen Zeit eine wichtige gesellschaftliche Funktion: „Sport verbindet Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Beeinträchtigung. Deshalb ist
die Förderung des Sports für uns ein zentraler Baustein kommunalpolitischer Arbeit.“
Zu Gast waren unter anderem Cedric Kleymann vom Kreissportbund Märkischer Kreis und Norbert Ulrich vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen. Sie berichteten über bestehende Inklusionsangebote und zeigten Wege auf, wie Vereine bei der Umsetzung unterstützt werden können.
„Wir möchten weitere Iserlohner Vereine dafür gewinnen, Inklusion aktiv zu leben. Dafür werden wir gemeinsam prüfen, welche Begleit- und Unterstützungsangebote notwendig sind“, so Hövel.
Einen Einblick in die aktuelle Situation aus kommunaler Sicht gab Thomas Paul, Bereichsleiter Schule und Jugend der Stadt Iserlohn. Künftig soll auch der Übergang von der Kita in die Schule und in den Vereinssport stärker betrachtet werden. Mit Mechthild Starke-Kersting, Vorsitzende des Iserlohner Inklusionsbeirats, ist zudem die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung in die Beratungen eingebunden.
Wie Inklusion im Sport bereits erfolgreich funktioniert, zeigte Marie Remmert von den „Lucky Frogs“ des HTV Hemer. In der Handballgruppe trainieren Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam. Auch Theresa Behmenburg, Vorsitzende des Iserlohner Skiklubs, sagte ihre Unterstützung für die weiteren Arbeiten zu.
Als nächstes möchte sich der Arbeitskreis mit dem sogenannten „Sportkarussell“ befassen. Das vom Landessportbund entwickelte Modell ermöglicht es Kindern, verschiedene Sportarten kennenzulernen und Vereine frühzeitig zu entdecken.
„Wir möchten ein solches Angebot auch in Iserlohn inklusiv weiterdenken“, erklärt Hövel. Darüber hinaus setzt sich die CDU für einen stadtweiten „Inklusionstag Sport“ ein. „Gemeinsam mit Vereinen, Verbänden und weiteren Kommunen könnte daraus ein starkes Signal für mehr Teilhabe im Sport werden.“