CDU Iserlohn

Schulwegsicherung Burgschule

Iserlohn. Die Verkehrssituation rund um die Burgschule in Iserlohn spitzt sich dramatisch zu. Besonders in den Morgenstunden gefährdet ein hohes Verkehrsaufkommen, verstärkt durch die Baustelle auf der Stefanstraße und sogenannte „Elterntaxis“, die Sicherheit der Schulkinder auf ihrem Weg zur Schule. Auf Initiative der Schulausschussvorsitzenden Delia Imhoff haben sich Frank Höppe (Ratsmitglied), Thorsten Kois (Ratskandidat) und die Schulleiterin der Burgschule, Renata Ziermann, mit Vertretern der Polizei und des Ordnungsamtes getroffen, um die besorgniserregende Lage zu besprechen. Delia Imhoff hat diesen Termin initiiert, nachdem Frau Ziermann beklagt hatte, dass nach einer Begehung im Herbst 2023, der Zusage, Zebrastreifen anzubringen und dem im November 2023 gefassten Beschluss darüber im Verkehrsausschuss keine Maßnahmen durch die von Bürgermeister Michael Joithe geführte Stadtverwaltung umgesetzt worden sind.

Die einzige vorhandene Querungshilfe, eine Ampel an der Stefanstraße, ist lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein und kann die Gesamtproblematik nicht lösen. Viele Eltern sehen sich gezwungen, ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen, da sie den Schulweg angesichts der aktuellen Verkehrsverhältnisse als unsicher einstufen. Dies führt paradoxerweise zu noch mehr Verkehr und einer weiteren Verschärfung der Situation.

Die CDU-Vertreter fordern daher dringend den Einsatz von (temporären) Zebrastreifen auf der Weststraße, um den Kindern sichere Überquerungsmöglichkeiten zu bieten. Die Reaktion des Ordnungsamtes auf diese Forderung war jedoch ernüchternd. Sowohl beim Ortstermin als auch im nachfolgenden Verkehrsausschuss zeigten sich die Vertreter des Ordnungsamtes nach Ansicht der CDU unkooperativ. Frank Höppe kritisiert die Haltung der Verwaltung scharf: „An dieser Stelle muss uns die Sicherheit der Kinder doch mehr wert sein als bürokratische vorgeschobene Gründe, warum Querungshilfen nicht eingerichtet werden können!“ Die CDU appelliert eindringlich an die Verantwortlichen, die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer an erste Stelle zu setzen und praktikable Lösungen umzusetzen.

Thorsten Kois bemängelt, dass die Verwaltung beim Ortstermin lediglich aufgezeigt hat, was alles nicht geht, aber keinerlei Vorschläge gemacht hat, wie die Schulwegsicherheit verbessert werden kann. Er fordert: „Die Stadt Iserlohn muss endlich eine „Ermöglichungsbehörde“ werden, die lösungsorientiert agiert und Gestaltungsspielräume im Sinne des Bürgers nutzt.“
Nachdem eine erneute Anfrage von Ratsmitglied Höppe im Verkehrsausschuss von der Verwaltung unbeantwortet blieb, zieht die CDU Iserlohn nun weitergehende Maßnahmen in Betracht, um den Druck auf die Verwaltung zu erhöhen und eine schnelle Verbesserung der Verkehrssituation an der Burgschule zu erwirken.

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