Antrag zur Tagesordnung des Sportausschusses am 10. September 2026
„Schaffung neuer Strukturen bei der Verwaltung im Sportbereich“
Sehr geehrter Herr Tigges,
die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Iserlohn beantragt die Aufnahme des folgenden Tagesordnungspunktes in die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Sportausschusses:
„Schaffung neuer Strukturen bei der Verwaltung im Sportbereich“
Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt, die aktuelle Struktur des Sportbereichs innerhalb der verschiedenen Verwaltungseinheiten neu zu strukturieren und dem Sportausschuss eine neue Organisationsstruktur vorzulegen. Dies erfolgt unter der Berücksichtigung vorhandener Ressourcen, einer höhere Effizienz, einer verbesserten Serviceleistung sowie einer deutlichen Erhöhung der Einnahmen aus dem Sportmarketing. Ziel soll es weiter sein, mit dieser Maßnahme die freiwilligen Leistungen im Sportbereich nachhaltig zu sichern.
Ganz konkret sind die Übertragung von Sportstätten (BGA) und die Zuständigkeiten bspw. für die Wartung und Instandhaltung mit Blick auf eine Umstrukturierung zu prüfen. Die neue Struktur für den Sportbereich kann entweder innerhalb der Kernverwaltung erfolgen, in einem Folgeschritt aber ebenso als Teil der Überlegung der neuausgerichteten „GfW 2.0“.
Die Kleine Kommission Sport ist in den einzelnen Projektphasen zu beteiligen.
Begründung und Erläuterung:
Der Antrag ist keinesfalls als Kritik an der guten Arbeit des Sportbüros zu verstehen, sondern soll ein Baustein im notwendigen Prozess der Weiterentwicklung der Stadtverwaltung Iserlohn darstellen, um vorhandene Strukturen zu optimieren und den gegenwärtigen Rahmenbedingungen und Herausforderungen anzupassen.
So sind im Bereich Sport derzeit sieben Organisationen innerhalb von Verwaltung und Konzern Stadt beteiligt. Dabei handelt es sich um: Sportbüro, KIM, SIH, Stadtwerke/Bädergesellschaft, BGA/Sportstätten, Stadtmarketing und Schulsport. Es liegt auf der Hand, dass es zu Überschneidungen in den jeweiligen Aufgabenbereichen kommt, die eine effiziente und koordinierte Bearbeitung im Sinne des Sports erschweren. Hinzu kommt, dass insbesondere Sparpotentiale, die sich durch eine straffere Struktur ergeben würden, nicht genutzt werden.
Darüber hinaus wird auf wesentliche Einnahmemöglichkeiten verzichtet, da keine gezielten Marketingmaßnahmen, beispielsweise für Sportveranstaltungen, Sponsoring und Werbung in den gegenwärtigen Strukturen möglich sind.
Dieser Sachverhalt lässt sich nach Ansicht der CDU-Ratsfraktion durch eine Veränderung der Gesamtstruktur im Verwaltungsbereich Sport wesentlich effektiver gestalten. Er führt zu einer deutlichen Steigerung der Effizienz, einer Verbesserung der Finanzsituation durch vorhandene Einsparmöglichkeiten und nicht zuletzt durch die Erschließung von Einnahmequellen. Hinzu käme ein deutlicher Imagegewinn für die Stadt Iserlohn.
Um diese Ziele zu erreichen, soll kein Mehraufwand entstehen. So soll beispielsweise im Personalbereich – durch Umbesetzung und Bündelung von Aufgaben aus anderen Verwaltungsbereichen – mit vorhandenen Ressourcen gearbeitet werden.
Wir schlagen deshalb folgende Änderung der bestehenden Strukturen vor: das Sportbüro wird durch ein gegliedertes Sportamt wie folgt umstrukturiert:
Sportservice | Sportmarketing | Gebäude/Sportstättenbetreuung |
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-Allg. Verwaltung Sportstättenbelegung | -Akquise und Organisation von Sportveranstaltungen
| -Planung und Ausführung von Reparaturen im Innenbereich der Gebäude
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Dadurch ergibt sich folgende personelle Struktur (bereits vorhandenes Personal):
Der Bereich Sportmarketing wird zunächst durch Umbesetzung innerhalb der Verwaltung besetzt. An dieser Stelle, ist auf den Antrag „GfW 2.0 Effizienz steigern und Redundanzen vermeiden“ von 26.02.2025 von CDU, SPD und FDP zu verweisen. Bereits hier wurde eine mögliche Auslagerung des Sport– und Veranstaltungsmarketings erwähnt. Da diesbezüglich jedoch noch keine Handlungsoptionen bzw. Ergebnisse vorliegen, ist eine konzeptionelle Änderung des Sportmarketings innerhalb verwaltungssportlicher Strukturen als ersten Schritt angeraten.
Der für den Bereich Gebäude und Sportstättenbetreuung angedachte Personalpool, wird durch bereits vorhandenes Personal (Hallenwarte, Platzwarte, KIM etc.) gebildet.
Für die Umstrukturierung sind Maßnahmen erforderlich wie beispielsweise die Übertragung von Sportstätten bzw. die Übernahme der Wartung und Instandhaltung.
Um die Komplexität dieses Antrags zu erläutern, schlagen wir überdies vor, den Antrag im Rahmen einer Kleinen Kommission Sport im Vorfeld der nächsten Sitzung des Sportausschusses näher zu erläutern.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Thorsten Kois gez. Harald Hövel
Ratsmitglied sachkundiger Bürger