CDU Iserlohn

Pressemitteilung: Intensivere kommunale Zusammenarbeit ist dringend notwendig!

Es ist schon ein deutliches Signal der Zusammenarbeit, wenn der Hemeraner Bürgermeister Christian Schweitzer (CDU) mit den CDU-Bürgermeisterkandidatinnen von Menden und Iserlohn, Manuela Schmidt und Burcu Öcaldi zusammenkommt. Dazu die CDU-Fraktionsvorsitzenden der drei Städte Martin Gropengießer (Hemer), Fabian Tigges (Iserlohn) und Bernd Haldorn (Menden). Als Gastgeber unterstrich Fabian Tigges die Bedeutung dieser „Interkommunalen Zusammenarbeit“ am Beispiel der gemeinsamen Stadtbetriebe Iserlohn/Hemer. „Ohne das klare Bekenntnis durch die CDU zum Fortbestand der Stadtbetriebe, gäbe den gemeinsamen Betrieb wohl nicht mehr“, unterstrich der Fraktionsvorsitzende. Vielmehr wäre man wieder in kommunales „Klein-Klein“ zurückgefallen. Ein weiterer Beleg für ein erfolgreiches Projekt ist der Zweckverband für psychologische Beratungen und Hilfen. Einig waren sich alle Teilnehmer darin, dass die aktuellen Herausforderungen, besonders in personeller und finanzieller Hinsicht, ein stärkeres Zusammenarbeiten der Nachbarstädte erfordern. Kompetenzen müssen interkommunal gebündelt werden, um die Strukturen zu stärken. Der seit vielen Jahren bestehende enge Austausch auf Ebene der Fraktion ist dabei eine wichtige Voraussetzung und eine Stärke der CDU. Deshalb möchte man gemeinsame diese Initiative starten. Gerade in Hinblick auf eine schnellere Digitalisierung ist Zusammenarbeit notwendiger denn je, da jede der drei Kommunen Stärken in einzelnen Bereichen hat, von denen sie gegenseitig profitieren können. Beim Zukunftsthema „Künstliche Intelligenz (KI)“ hat sich die Stadt Hemer bereits ganz praktisch auf den Weg gemacht und Prozesse angestoßen. Bislang gibt es in diesem Bereich keinen direkten Austausch der drei Kommunen untereinander, wie Schweitzer bestätigte. Gemeinsam wollen die CDU-Fraktionen in den Räten der drei Städte das Thema politisch konstruktiv anschieben. Dazu die Iserlohner Bürgermeisterkandidatin Burcu Öcaldi: „Verwaltungsprozesse können mit Hilfe von KI optimiert und bürgerfreundlich werden. Diese Entwicklung dürfen wir nicht verschlafen“. Gerade junge Bewerber wollen moderne Arbeitsplätze vorfinden, sonst stehen sie den Verwaltungen nicht zur Verfügung. Dabei ist der Einsatz der „Künstlichen Intelligenz“ vielfältig. Bei der Rekrutierung von Personal bietet sie wichtige Unterstützungsmöglichkeiten und kann kommunale Personalabteilungen entlasten. Wir wollen, dass die Bürger in unseren Städten auch weiter Feste feiern können. Vereinen muss es möglich sein, auch künftig die Organisation von Veranstaltungen stemmen zu können. Da können eine Zusammenarbeit und ein
Austausch der drei Städte im Sinnen der Vereine und der Bürger nur sinnvoll sein. Konkret könnten beispielsweise auch gemeinsam Sicherheitssperren angeschafft werden. Landtagsabgeordneter Thorsten Schick unterstrich aus Sicht des Landes, dass dort Formen der „Interkommunalen Zusammenarbeit“ gerne gesehen werden. Verschiedene Förderprogramme des Landes unterstützen deshalb das Zusammenarbeiten über Stadtgrenzen hinweg.

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