Pressemitteilung: CDU-Fraktion Iserlohn informierte sich über Situation des Marienhospitals

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CDU-Fraktion Iserlohn informierte sich über Situation des Marienhospitals

Iserlohn-Letmathe. Vor 20 Jahren gingen viele Bürger in Letmathe auf die Straße und demonstrierten erfolgreich für den Erhalt ihres Krankenhauses. Daran, dass die Solidarität für das Marienhospital bei der Bevölkerung und in der Politik ist bis heute ungebrochen ist, ließen Karsten Meininghaus, Thorsten Schick (MdL), Ilona Höche, Heike Politowski und Fabian Tigges, von der CDU Fraktion Iserlohn und der Ortsunion Letmathe, keinen Zweifel. Beim Ortstermin tauschten sie sich kürzlich mit Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, dem ärztlichen Direktor Dr. Ulrich Müller sowie Matthias Faßmann, Pflege- und Verwaltungsleiter über die Zukunft des Hauses aus.
Die hohe Dichte an Krankenhäusern im Umfeld des Marienhospitals und die Schließung der Chirurgie in Altena sprach Meininghaus besorgt an. „Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung wie das Marienhospital Letmathe haben es vergleichsweise schwer, sich wirtschaftlich zu tragen“, bestätigte Dr. Thorsten Kehe im Gespräch mit den Gästen und ergänzte: „Es ist ein Verdrängungswettbewerb geworden!“ Der gewachsene Verbund der Märkischen Kliniken mit zwei weiteren Kliniken, darunter dem Krankenhaus der Maximalversorgung Lüdenscheid sichere aber das stabile, wirtschaftliche Fundament des Marienhospitals. „ So werden beispielsweise Verwaltungsaufgaben zentral von Lüdenscheid aus für alle drei Kliniken übernommen, was Kosten spart“, führte Kehe weiter aus. Matthias Faßmann als Standortleiter habe die Möglichkeit, jederzeit auf die zentralen Dienste zugreifen zu können, um das Marienhospital weiter erfolgreich führen zu können.

Um den Standort für die Zukunft gut aufzustellen, setzt die Märkische Kliniken GmbH darauf die vorhandenen medizinischen Stärken zu nutzen, um eng am Bedarf neue Schwerpunkte zu bilden. Schon lange sei die Schmerzmedizin überregional bekannt. „Gemeinsam mit externen Partnern arbeiten wir daran, die palliativmedizinische Versorgung als weiteren Schwerpunkt ausbauen“, erläuterte Matthias Faßmann der Delegation und ergänzte: „Wir müssen ja nicht bei Null anfangen.“ Schon jetzt bietet das Marienhospital 5 Betten für die stationäre palliativmedizinische Versorgung. Dabei ist es das Ziel, die Beschwerden der Patienten soweit zu lindern, dass die weitere Versorgung zu Hause möglich wird.

Eine noch engere Zusammenarbeit mit einem ambulanten Hospizdienst und dem benachbarten Hospiz gehören zum Konzept. Auch für die bald anstehende Nachfolge von Dr. Hollenders sei es aufgrund der guten und stabilen Ausgangsposition des Marienhospitals gelungen, Frau Dr. Höß als Nachfolgerin zu gewinnen. Frau Höß war zuletzt am Clemenshospital in Münster als ltd. Oberärztin beschäftigt. „ Sie ist ein echter Gewinn und bringt viel Erfahrung sowie exzellente Qualifikationen mit“, freuten sich die Verantwortlichen.

Auch die Ausstattung des Marienhospitals wurde Zug um Zug aufgewertet, so berichtete Matthias Faßmann den Gästen. Beispielhaft benannte der Verwaltungsleiter die neue Monitoranlage auf der Intensivstation, die umfassende
Modernisierung von drei Stationen. Zahlreiche Pflegebetten wurden durch elektrisch verstellbare neue ersetzt. „Es hat sich in unserem Marienhospital vieles zum Positiven verändert“, bemerkte Ilona Höche anerkennend. Und hätten Karsten Meininghaus, Thorsten Schick, Heike Politowski und Fabian Tigges einen Wunsch frei, müssten Sie nicht lange überlegen: „Ein neuer Anstrich wäre toll!“

Über die Märkischen Kliniken GmbH: Die Märkische Kliniken GmbH ist ein kommunaler Krankenhausverbund in privater Rechtsform mit Sitz in Lüdenscheid. Sie wurde 1974 gegründet und war damals eine der ersten Krankenhaus-GmbHs in Deutschland. Träger des Unternehmens ist der Märkische Kreis. Zur Gesellschaft gehören neben dem Klinikum Lüdenscheid mit der Stadtklinik Werdohl und dem Marienhospital Letmathe noch zwei Krankenhäuser der Grundversorgung. Die drei Häuser zusammen versorgten 2015 ca. 43.000 Patienten stationär und rund 105.000 ambulant.

 

Corinna Schleifenbaum
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Märkische Kliniken GmbH