MarienQuartier schafft Wohnraum und Entwicklungsperspektiven für Letmathe
Mit Verwunderung nimmt die CDU-Fraktion die Kritik der Ratsfraktion „Die Linke“ an den Planungen für das MarienQuartier auf dem Gelände des ehemaligen Marienhospitals zur Kenntnis. Das Projekt stellt eine große Chance für Letmathe dar: Ein seit Jahren brachliegendes Areal wird einer sinnvollen Nachnutzung zugeführt und zu einem modernen Wohnquartier entwickelt. Dabei entsteht ein attraktives Angebot für unterschiedliche Zielgruppen und Lebensphasen.
„Wer mehr Wohnraum schaffen will, muss auch bereit sein, konkrete Projekte umzusetzen. Das MarienQuartier verbindet städtebauliche Qualität, nachhaltige Entwicklung und neue Wohnangebote an einem zentralen Standort in Letmathe“, erklärt die CDU-Fraktion.
Wohnraumangebot gesamtstädtisch betrachten
Die CDU weist insbesondere die Kritik zurück, es fehle an bezahlbarem Wohnraum. Die Entwicklung verschiedener Wohnformen wird in Iserlohn bewusst gesamtstädtisch betrachtet. Bereits im WaldstadtQuartier ist ein erheblicher Anteil an öffentlich gefördertem beziehungsweise preisgedämpftem Wohnraum geplant. Auch am Teutoburger Platz wurden beziehungsweise werden perspektivisch weitere Angebote im geförderten Wohnungsbau entstehen.
„Ein sozial ausgewogener Wohnungsmix entsteht nicht dadurch, dass jedes einzelne Baugebiet dieselben Wohnformen vorhält. Vielmehr wird sie durch unterschiedliche Quartiere mit unterschiedlichen Schwerpunkten im gesamten Stadtgebiet erreicht. Genau diesen Weg verfolgt die Stadt Iserlohn erfolgreich.“
Vielfältiger Wohnungsmix im MarienQuartier
Entgegen der Darstellung der Linken entsteht im MarienQuartier keineswegs ausschließlich ein Gebiet für Einfamilienhäuser. Die aktuelle Planung sieht rund 78 Wohneinheiten vor, davon etwa 65 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern und rund 13 Einfamilienhäuser. Damit entsteht ein ausgewogener Mix verschiedener Wohnformen.
Entlang der Hagener Straße sind mehrgeschossige Wohngebäude vorgesehen, die zugleich als Schallschutz für das Quartier dienen. Ergänzt werden diese durch Einfamilienhäuser und verdichtete Wohnformen als Übergang zur bestehenden Nachbarschaft. Zudem sind ein zentraler Quartiersplatz, attraktive Grün- und Freiflächen, moderne Mobilitätsangebote sowie hochwertige Fußwegeverbindungen geplant.
Umfangreiche Beteiligung
Die CDU-Fraktion weist zudem darauf hin, dass die Entwicklung des MarienQuartiers bereits seit längerer Zeit in enger Abstimmung mit lokalen Akteuren erfolgt. Neben der Stadtverwaltung und der STADTprojekt Iserlohn begleitet ein Projektbeirat mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Institutionen und Interessengruppen aus Letmathe die Entwicklung des Quartiers.
„Die Planung erfolgt nicht hinter verschlossenen Türen. Verwaltung, Vorhabenträger und zahlreiche Akteure aus Letmathe stehen seit Jahren im Austausch, um die bestmögliche Lösung für den Standort zu entwickeln.“
Offenlagebeschluss bedeutet noch keine endgültige Entscheidung
Der jetzt gefasste Offenlagebeschluss stellt zudem keinen abschließenden Beschluss über das Bauvorhaben dar. Vielmehr handelt es sich um einen gesetzlich vorgeschriebenen Verfahrensschritt im Bebauungsplanverfahren. Die Planunterlagen werden öffentlich ausgelegt, damit Bürgerinnen und Bürger, Fachbehörden sowie Träger öffentlicher Belange die Möglichkeit erhalten, Stellungnahmen und Anregungen einzubringen.
Alle eingehenden Hinweise werden anschließend fachlich geprüft und den politischen Gremien zur Beratung vorgelegt, bevor der Rat der Stadt Iserlohn den Bebauungsplan endgültig als Satzung beschließen kann.
Zukunftschance für Letmathe
Für die CDU-Fraktion ist das MarienQuartier ein wichtiger Baustein der Stadtentwicklung in Letmathe. Die Nachnutzung des ehemaligen Krankenhausgeländes schafft dringend benötigten Wohnraum, stärkt den Stadtteil und wertet einen zentralen Standort nachhaltig auf.
„Wir nehmen die Hinweise aus dem weiteren Verfahren ernst. Gleichzeitig dürfen wir die Chance nicht aus den Augen verlieren, an dieser Stelle ein modernes und lebenswertes Quartier zu entwickeln. Das MarienQuartier ist ein Gewinn für Letmathe und für die gesamte Stadt Iserlohn.“