Gaspreisanpassung: SWI lädt zum Koordinationsgespräch ein

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Bei dem Zusammentreffen der Stadtwerke mit den Iserlohner Sozialpartnern wurde frühzeitig und transparent über das Ausmaß der bevorstehenden Preiserhöhungen informiert.

 

Auch wenn die Kunden weiterhin von der langfristigen Einkaufspolitik ihres Heimatversorgers profitieren, werden die Stadtwerke ihre Gaspreise zum 1. Oktober spürbar erhöhen müssen. Zwar bleiben die Preisanpassungen deutlich hinter den Prognosen von Politik und Bundesnetzagentur zurück, die Ausnahmesituation an den Energiemärkten wird dennoch bei vielen Haushalten zu einem erheblichen finanziellen Mehraufwand für ihre Energieversorgung führen. Gerade für einkommensschwache Haushalte kann dies schnell zu einer monetären Schieflage führen.

Aus diesem Grund luden die Stadtwerke Vertreter der Stadt, der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, der Diakonie Mark-Ruhr und des Caritasverbandes zu einem Koordinationsgespräch ein. Nicht nur um über die konkreten Dimensionen der Preiserhöhung zu informieren, sondern auch gemeinsam über erste Maßnahmen nachzudenken, wie einkommensschwächere Kunden bei der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner unterstützt werden können und wie die Entstehung von hohen Nachzahlungen möglichst vermieden wird. Trotz der ernüchternden Botschaft der Gaspreiserhöhungen wurde die Initiative der Stadtwerke, die Sozialpartner frühzeitig mit ins Boot zu holen, durchweg sehr positiv aufgenommen. So wird allen Akteuren zeitnah die Möglichkeit eingeräumt, Überlegungen bspw. zu der Abstimmung von Kommunikationswegen, dem Einbezug von weiteren wichtigen Verbänden und Institutionen sowie der Schaffung von möglichst niedrigschwelligen Beratungsangeboten anzustellen. Bei allen Beteiligten herrschte ebenfalls Einigkeit darüber, die Koordinationsgespräche in einem erweiterten Kreis zu wiederholen, um sich regelmäßig über Ergebnisse und Erfahrungswerte auszutauschen.

 

Frühzeitig durch Energiesparkampagne informiert

 

Die Stadtwerke Iserlohn sind sich ihrer Aufgabe als lokaler und kommunaler Energielieferant bewusst und stehen für eine sichere und preiswerte Versorgung. Um in diesen Zeiten seine Energiekosten im Griff zu behalten, bleibt aber nicht nur die Wahl des richtigen Lieferanten. So kann jeder Einzelne dazu beitragen, aktiv Energie einzusparen. Zu diesem Zweck haben die Stadtwerke bereits früh in diesem Jahr mit der Energiesparkampagne „Wir geben Acht.“ auf bevorstehende Steigerungen der Energiekosten aufmerksam gemacht. Neben konkreten Tipps, wie sich effizient Energie einsparen lässt, wurden die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Iserlohn auch transparent über die Themen Versorgungssicherheit und Hintergründe der Preisentwicklungen informiert. Die Kampagne wurde aufmerksamkeitsstark im gesamten Stadtgebiet und auf allen digitalen Medien ausgespielt. Das soziale Engagement der Stadtwerke setzt sich fort. „Mit der Koordination der Sozialpartner in der Stadt leisten wir einen wichtigen Beitrag, um aufkommende soziale Härtefälle gemeinsam frühzeitig in die richtigen Kanäle zu lotsen. Und dies im besten Fall bevor es zu schlimmeren Verwerfungen kommt“, so Fabian Tigges, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Iserlohn.