CDU-Stellungnahme: Inhaltliche Auseinandersetzung statt Populismus

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Lesen Sie hier die CDU-Stellungnahme zu den beiden IKZ-Artikeln vom 26. Januar 2019 über die Wählergemeinschaft „Die Iserlohner“ und ihren Sprecher Michael Joithe:

  1. Nach der Berichterstattung des Iserlohner Kreisanzeigers vom 26. Januar über die Wählergemeinschaft „Die Iserlohner“ und ihres Sprechers Michael Joithe möchte die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Iserlohn die zum Teil falschen Aussagen richtig stellen:
    Anders als behauptet, sind die Personalentscheidungen an der Spitze der Stadtverwaltung Iserlohns nicht zuletzt auf Initiative der CDU aus rein fachlicher Perspektive getroffen worden: Michael Wojtek war 2015 bei seiner Wahl zum Kämmerer breites viele Jahre Kämmereileiter der Stadt Iserlohnund hat sich hier sehr bewährt, Martin Stolte hat als Dezernent für Jugend und Schule für den Hochsauerlandkreis Verantwortung getragen und hier wichtige und richtige Entscheidungen für die dortige Schulentwicklung erarbeitet. Christian Eichhorn war viele Jahre erfolgreich und engagiert Leiter der Iserlohner Feuerwehr und Thorsten Grote hat in seiner leitenden Funktion im Iserlohner Planungsamt bereits über Jahre hinweg sein Knowhow unter Beweis gestellt. Kurzum: Fachlichkeit und Expertise waren im Verwaltungsvorstand vermutlich noch nie so hoch wie gegenwärtig. Darüber hinaus sind weder Martin Stolte, noch Christian Eichhorn oder Thorsten Grote Parteimitglieder.
  2. Ebenso hat die CDU eine zweite Gesamtschule in Hennen und am Seilersee stets – aus schulpolitischer als auch aus finanzpolitischer Verantwortung – abgelehnt. Zum Politikverständnis der Union gehört es grundsätzlich, Themen zu erarbeiten, die die Stadt Iserlohn voranbringen. Das haben wir jüngst mit der REGIONALE-Projektidee „Digitaler Wissenscampus“ oder der Kindergartenbedarfsplanung sehr öffentlich unter Beweis gestellt. Dabei wird die CDU von einem gesamtstädtischen und gesamtgesellschaftlichen Gestaltungswillen angetrieben. Die Motivation der Wählergemeinschaft „Die Iserlohner“ scheint dabei mit Blick auf die Bebauung der Emst, wo erfolgreich über 100 Bürgerinnen und Bürger ein neues Zuhause gefunden haben, oder die Forderung nach einem millionenteuren Parkhaus am Seilersee von Einzelinteressen getrieben zu sein.
  3. Die CDU verbittet sich, weiter ein Bild der CDU künstlich zu propagieren, wie es vielleicht Michael Joithe empfindet, es aber jeglicher Grundlage der Realität entbehrt. In der Iserlohner CDU übernehmen viele Menschen ehrenamtlich Verantwortung für diese Stadt – aus Überzeugung. Den gewählten Ratsmitgliedern das Engagement für die erfolgreiche Fortentwicklung unserer Stadt abzusprechen, erinnert an Populisten, die sich selbst als „Alternative“ bezeichnen. Für uns ist eine inhaltliche Auseinandersetzung der Kern der Demokratie, nicht aber verleumderische Aussagen, die den Populismus schüren.

 

Bezug nehmend auf die IKZ-Artikel vom 26.01.2019: https://www.ikz-online.de/staedte/iserlohn/ich-traue-mir-zu-buergermeister-zu-sein-id216296335.html