CDU-/SPD-Antrag: Veranstaltungs- und Innovationszentrum Alexanderhöhe

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Lesen Sie hier den gemeinsamen REGIONALE-Antrag von CDU und SPD:

Sehr geehrter Herr Schmitt,

im Jahr 2011 fand der architektonische und und freiraumplanerische Wettbewerb „Alexanderhöhe in Iserlohn“ statt. Die Aufgabenstellung wurde damals von der Verwaltung in einer Ausschreibungsunterlage zusammengefasst, welche wir diesem Antrag als Anlage beigefügt haben.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs wurden nach der Sitzung des Preisgerichts am 08.09.2011 veröffentlicht. Das Architekturbüro von Axel Schultes und Charlotte Frank aus Berlin hatte den Wettbewerb gewonnen. Zu den Referenzen der Planer gehören etwa das Kanzleramt und die Bebauung des Spreebogens in der Hauptstadt. Die Berliner Architekten hatten ein Gebäude entworfen, das äußerlich einem Pyramidenzelt ähnelt und schon damals eine gebäudetechnische Anbindung an das Parktheater vorsah.

Auf der Basis des Wettbewerbsergebnisses gab die Stadt im Folgenden eine Entwicklungsstudie für das gesamte Areal auf der Alexanderhöhe in Auftrag. Mit dieser Studie sollte eroiert werden, ob private Investoren auch als Betreiber für eine neue Halle zu gewinnen sind. Das mit der Studie beauftragte Büro DU Projektmanagement kam 2014 nach einer Marktsondierung zu dem Ergebnis, dass private Investoren, die ausschließlich eine Veranstaltungshalle betreiben möchten, ein sehr eingeschränktes bis kein Investinteresse zur Errichtung einer Veranstaltungshalle haben, wenn eine teilweise oder vollständige Anmietung seitens der Stadt Iserlohn weiterhin ausgeschlossen wird.

CDU und SPD sind sich heute darüber einig, dass nach dem zwischenzeitlich erfolgten Abriss der alten Parkhalle eine neue Veranstaltungshalle am Standort der Alexanderhöhe entstehen muss. Dieses gilt auch, wenn die neue Halle von der Stadt selbst oder einer Betreibergesellschaft betrieben wird.

Beschlussvorschlag:
Die Verwaltung wird beauftragt, parallel zu der Erstellung eines Veranstaltungs- und Betreiberkonzepts die architektonischen, freiraumplanerischen und baurechtlichen Anforderungen und Rahmenbedingungen für die Errichtung der Veranstaltungshalle und des Digitalen Innovationzentrums an der Alexanderhöhe zu klären. Hierzu sollten Gespräche mit dem Wettbewerbssieger aus dem Jahr 2011, dem Architekturbüro Axel Schultes und Charlotte Frank aus Berlin geführt werden. Die Ergebnisse aus dem Veranstaltungs- und Betreiberkonzept sowie die Überlegungen der Fachhochschulen müssen in die weiteren Überlegungen mit einbezogen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Fabian Tigges                                                                         Peter Leye
CDU-Fraktionsvorsitzender                                                SPD-Fraktionsvorsitzender

 

Entwurf: Schulze Frank Architekten, Berlin // Quelle: Stadt Iserlohn