CDU-Pressemitteilung: “Qualität made in Iserlohn”

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Nächster Besuch der Betriebstour führt die CDU zur Giese Manufaktur in den Iserlohner Norden. Lesen Sie hier mehr dazu:

Iserlohn. Der nächste Besuch im Rahmen ihrer Betriebstour führte die Christdemokraten zu Simon und Henrik Rapp, die als Geschäftsführer in der vierten Generation das Familienunternehmen Giese in Iserlohn-Kalthof leiten. Bereits 1885 stellten die Vorväter der beiden Brüder in der Firma – damals noch im Lägertal angesiedelt – Gebrauchsgegenstände aus Messing her. Das Unternehmen gehört damit zu einem der ältesten Firmen Iserlohns.

Seit den 1940er Jahren stellt die Firma die Produkte her, für die sie heute in Deutschland und dem umliegenden Ausland bekannt und beliebt sind: Hochwertige Accessoires für das moderne Badezimmer. „Dabei sind wir kein Vollsortimentler“, wie Henrik Rapp – zuständig für den Vertrieb – betont. „Wir sind ein Spezialist für qualitativ hochwertige und nachhaltige Produkte. Für uns zählen die Wünsche und die Zufriedenheit der Kunden.“
„Das wir so ein relativ kleines Unternehmen mit 30 Mitarbeitern sind hat Vor- und Nachteile“, so Simon Rapp, der im Unternehmen für die Entwicklung zuständig ist. „Wir sehen als Vorteil aber insbesondere, dass wir schneller auf Marktänderungen reagieren können als Großbetriebe.“
Ein aktuelles Thema beschäftigt aber derzeit große wie kleine Firmen in dieser Branche: Die mögliche EU-Verordnung über das Verbot von Chrom-6. Chrom-6 wird in der Galvanotechnik bei der Verarbeitung von Messing verwendet und ist unabdingbar. „Das wird ein großes Thema für viele Hersteller in Südwestfalen werden“, so der heimische Landtagsabgeordnete Thorsten Schick. Große Unternehmen lagern ihre Betriebe nach Asien aus, wo Chrom-6 verwendet werden darf. Dabei muss man bedenken, dass wir in Europa wesentlich verantwortungsvoller mit chemischen Stoffen umgehen, als anderswo auf der Welt. Für viele kleine Betriebe, die hier noch vor Ort produzieren, bedeutet das aber das sichere Ende.“

Im Ausland zu produzieren kommt für die Geschäftsführer sowieso nicht in Frage. An ihrem Firmenstandort im Industriegebiet Zollhaus fühlen sie sich sehr wohl. Auf die Frage von Michael Wojtek, Kämmerer und 1. Beigeordneter der Stadt Iserlohn, was sie sich noch wünschen würden, um die Attraktivität des Standortes zu halten, kam die Antwort: „Es wäre toll, wenn Iserlohn sich weiterhin positiv städtebaulich entwickeln könnte und auch in Zukunft handlungsfähig bleibt.“ Karsten Meininghaus, stellv. Bürgermeister, versprach, dass die CDU alles daran setzen werde.

 

Bildbeschreibung: v.l.n.r. der 3. stellv. Bürgermeister Karsten Meininghaus, die Geschäftsführer Simon und Henrik Rapp, Kämmerer und 1. Beigeordneter Michael Wojtek und der 1. stellv. Bürgermeister Thorsten Schick MdL vor dem Betriebsstandort im Industriegebiet Zollhaus in Kalthof.