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Kalthof. „Die uns zugetragenen Gesprächsergebnisse zwischen Deutscher Bahn, Zweckverband und Stadt Iserlohn zur Sanierung der Kalthofer Eisenbahnunterquerung ergeben für die CDU eine neue Ausgangslage, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Fabian Tigges.

Allerdings ist die CDU über die mangelnde Informationspolitik der zuständigen Bauverwaltung im Zuge des zurückliegenden Planungsverfahrens irritiert und verwundert. Dem Vernehmen nach hat der Zweckverband die vorgestellten Planungen zur Sanierung der Bahnunterführung in Kalthof abgelehnt. Hierdurch ergibt sich die Notwendigkeit einer Überplanung des Sanierungsprojekts und der Prüfung von alternativen Lösungen – auch mit Blick auf die Fördermodalitäten.

„Für uns ergibt sich nun die Option, dass die Baustellenbeeinträchtigungen gemildert werden können und die von den Bürgern sowie der CDU Hennen-Kalthof geforderte Verbreiterung der Tunneldurchfahrt auf Basis der geänderten Kenntnislage neu beraten werden kann, so der Vorsitzende der CDU Hennen-Kalthof Stefan Woelk.

Zuletzt hat sich der Ausschuss für Bürgeranregungen und Beschwerden am 19. Februar 2018 mit der Sanierung der Bahnunterführung Kalthof befasst. Insgesamt dauert dieser Planungsprozess bereits fast zwei Jahre, so dass die CDU-Fraktion hinterfragt, weshalb es offenbar erst vor wenigen Tagen zu einem entscheidenden Abstimmungsgespräch zwischen Bahn, Stadt Iserlohn und Zweckverband gekommen ist. Hier ist wertvolle Zeit verschenkt worden. Die Notwendigkeit zur Neuplanung erfordert nun aus Sicht der CDU Vorschläge, die auch bei den Bürgerinnen und Bürgern im Iserlohner Norden auf die notwendige Akzeptanz stoßen.

 

Bildquelle: Iserlohner Kreisanzeiger vom 20.02.2016 // www.ikz-online.de