CDU Iserlohn

CDU-Fraktion besucht die Bartholomäus Grundschule

Letmathe. Die Bedeutung des Jahrhangübergreifenden Lernen im
Kontext der Iserlohner Schullandschaft und der perspektivische
Bedarf an OGS Plätzen stand im Fokus des Besuchs der CDU Fraktion
bei der Bartholomäusschule in Oestrich.
Schulleiterin Verena Heintz und die OGS-Leitung Laura Reithmeier
begrüßten dazu Mitglieder der CDU-Fraktion zunächst in den OGS
Räumen der Grundschule Bartholomäus. Wobei gleich zu Beginn
hervorgehoben wurde, dass die CDU die einzige Fraktion bisher sei,
die sich regelmäßig „vor Ort“ informiere.
„Das ist auch wichtig. Das Konzept der Schule ist doch immer noch
etwas Besonderes und eine echte Bereicherung im System der
Grundschulen unserer Stadt, auch weil es auf besondere
Lernherausforderungen Rücksicht nimmt“, so Fraktionsvorsitzender
Fabian Tigges.
Das Konzept für “JüL“ sieht vor, dass die Kinder aller Jahrgänge in
einer Klasse zusammen sind und gemeinsam Lernen. Die Kinder haben
einen unterschiedlichen Entwicklungsstand und können so von- und
miteinander lernen. Die Erfahrungen sind insgesamt positiv. Innenhalb
der Klasse gibt es weniger Konkurrenzkampf und es jeder wird so
angenommen, wie er ist, schilderte die Schule. Für Kinder mit
Lernproblemen werde auf diese Art der Lernstoff mehrmals
wiederholt und die Kinder lernen selbstverantwortlich. Das Konzept
überzeugt nicht nur Eltern aus Iserlohn, sondern es werden auch
Kinder aus den umliegenden Städten angemeldet.
In der Grundschule Bartholomäus befinden sich etwa 280
Schülerinnen und Schüler in 12 „JüL-Klassen“. Davon sind 150 Kinder
im OGS-Bereich, allerdings gibt es hier bereits eine Warteliste und die
OGS-Plätze reichen nicht aus. Auch die räumlichen Voraussetzungen
sind angesichts der Entwicklungen nicht mehr ausreichend. Ein
Umstand, der sich ab dem Jahre 2026 noch verschärfen dürfte.
Verena Heintz und Laura Reithmeier verweisen auf den dann
bestehenden Rechtsanspruch auf eine ganztätige Betreuung ab der 1.
Klasse. „Die Stadt Iserlohn steht hier in der Verantwortung, die
notwendigen Voraussetzungen für die ganztätige Förderung unser
Kinder zu schaffen“, so Tigges abschließend. „Als CDU haben wir den
Anspruch, im gesamten Stadtgebiet der Nachfrage an ausreichend
OGs-Plätzen mehr nachzukommen und Eltern so Planungssicherheit
und Verlässlichkeit zu bieten.“

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