CDU-Antrag: Verkehrssituation in der Straße Trift

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Lesen Sie hier den CDU-Antrag für die nächste Sitzung des Verkehrsausschusses:

Sehr geehrter Herr Kaiser,

die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Iserlohn bittet um die Aufnahme des o.g. Tagesord-nungspunktes für die nächste Sitzung des Verkehrsausschusses.

Begründung:
Mehrere Anwohner der Straße Trift beschäftigt die derzeitige verkehrliche Situation in ihrer Straße. Wie auch im direkten Gespräch mit den Anwohnern vor Ort festgestellt, wird hier von einigen Verkehrsteilnehmern die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h zum Teil deutlich überschritten. Dies scheint nicht zuletzt an der nicht optimalen Beschilderung zu liegen.

Wenn PKW-Fahrer beispielsweise von der Baarstraße nach rechts in die Straße Trift abbiegen, müssen sie auf die von links kommenden, in die Trift einbiegenden, PKW ebenso achten, wie auf die querenden Fußgänger. Das Schild “Zone 30” hängt an dieser Stelle am rechten Fahrbahnrand in ca. zwei Metern Höhe. Dadurch, dass sich die Fahrer an dieser Stelle hauptsächlich auf die Fußgänger und einbiegenden Linksabbieger konzentrieren, wird dieses Schild kaum wahrgenommen. Nicht nur die Anwohner geraten immer wieder in gefährliche Situation durch Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit. Am oberen Ende ist die Straße im Kreuzungsbereich Garten- und Rathausstraße auch eine wichtige Querung für die Schülerinnen und Schüler des örtlichen Gymnasiums.

Beschlussvorschlag:
1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Anbringung der Beschilderung „Zone 30“ in der Straße „Trift“ zu prüfen und Alternativen kurzfristig umzusetzen. Dabei sollte ebenfalls die Möglichkeit in Erwägung gezogen werden, die Geschwindigkeitsbeschränkung direkt auf die Straße aufzubringen.
2. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, wie der Verkehr in der Straße durch leichte bauliche Veränderungen beruhigt werden kann. Als Ideen wurden vor Ort bereits folgende Punkte diskutiert: Auf der Fahrbahnseite in Fahrtrichtung Rathaus sind keine Parkplätze eingezeichnet. Können auf dieser Straßenseite ein bis zwei Stellplätze eingerichtet werden um den Verkehrsfluss zu beruhigen? Könnten alternativ am rechten Fahrbahnrand Blumenkübel aufgestellt werden um den Verkehrsfluss zu beruhigen?
3. Die Verwaltung wird beauftragt, die Durchschnittsgeschwindigkeit in der Straße zu ermitteln. Als weitere Maßnahme wäre eine regelmäßige Geschwindigkeitsüberwachung durch das Ordnungsamt oder die Polizei wünschenswert.

Mit freundlichen Grüßen
Matthias Winkler
CDU-Ratsmitglied