Zu den Vorkommnissen im Hochhaus an der Peterstraße

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Iserlohn. Das Sicherheitsgefühl der Bewohner des Hochhauses an der Peterstraße ist durch Vandalismus, Einbrüche und Drogen massiv bedroht. Für die CDU-Fraktion ist es nicht hinnehmbar, wenn Menschen sich in ihren eignen vier Händen nicht mehr sicher fühlen können. „Es ist erschreckend, wenn ein Vermieter seiner Verantwortung nicht nachkommt und monatelang unhaltbare Zustände einfach ignoriert“, unterstreicht CDU-Ratsmitglied Dr. Matthias Jakubanis.

Wenn diese Vorfälle der Vermietungsgesellschaft Vonovia seit langem bekannt sind, weshalb wird erst so spät reagiert und die Vermieter mit ihren Problemen alleine gelassen? Weshalb wurde angesichts der Tragweite der Vorfälle nicht längst ein temporärer Sicherheitsdienst beauftragt, um den unbekannten Tätern wirkungsvoll zu begegnen? Welche Möglichkeiten können ergriffen werden, damit der Zugang für Unbefugte nicht so einfach möglich ist?

Fragen, auf die nach Meinung der CDU-Fraktion die Vermietungsgesellschaft dringend Antworten geben muss, um den Mietern ihre Sicherheit wieder zu geben, denn bei einem Hochhaus mit über 100 Mietparteien ergeben sich häufig besondere Herausforderungen. Es ist gewissermaßen eine kleine Stadt in der Stadt.
Für die CDU sind die Ereignisse an der Peterstraße allerdings auch im größeren Zusammenhang mit der Sicherheit in der südlichen Innenstadt zu sehen, wo es auf Grund von gewältigen Übergriffen, Vandalismus und Einbrüchen nach wie vor dringenden Handlungsbedarf gibt. „Die CDU-Fraktion wird sich für mehr Präsenz der Ordnungskräfte und der Polizei einsetzen. Mit Anträgen zur Videoüberwachung und zur Erarbeitung eines Sicherheitskonzeptes haben wir immer wieder Maßnahmen zur „Sicherheit in Iserlohn“ eingefordert, unterstreicht CDU-Fraktionsvorsitzender Fabian Tigges.

 

Bildquelle: www.wohnraumkarte.de (abgerufen am 12.01.2017)