Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

den Ratsfraktionen von CDU und FDP war und ist es mit ihrem Antrag zur Haushaltskonsolidierung vom 16.01.17 ein wichtiges Anliegen, eine haushaltspolitische Verbindlichkeit herzustellen, die bis dato noch von keiner Fraktion angestrebt wurde. CDU und FDP streben einen ausgeglichen Haushalt an ohne dabei sinnvolle, die Nachhaltigkeit und Attraktivität Iserlohns prägende Investitionen auszuklammern. Um diesem Ziel Nachdruck zu verleihen, beantragen wir für die Ratssitzung am 28. Februar, den Beschlussvorschlag der Verwaltung unter Tagesordnungspunkt 9 um folgende Punkte zu erweitern:

Erstellen eines Personalentwicklungskonzeptes für die Stadt Iserlohn
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Personalentwicklungskonzept zu erstellen, das an die aktuelle Bedarfslage der Stadt Iserlohn angepasst und fortgeschrieben werden soll. CDU und FDP sehen es mit Blick auf die Größe der Iserlohner Stadtverwaltung und deren Weiterentwicklung als zwingend erforderlich an, ein solches Personalentwicklungskonzept zu erstellen und mit der Politik abzustimmen. Im Rahmen einer Aufgabenkritik soll beschrieben werden, welche Aufgaben notwendig sind und inwieweit Aufgaben verringert, erweitert oder neu organisiert werden, welche Personen mit welcher Qualifikation dafür gebraucht werden und welche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten notwendig sind. Auch der Ausbildungsbedarf soll dabei geplant werden.

Entbehrlichkeitsprüfung von Gebäuden
Die bedarfsgerechte Nutzung und Vorhaltung von Gebäudeflächen muss in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Die auch im Jahr 2017 vorgesehene Erhöhung der städtischen Mietzahlungen an KIM erfordert in einer mindestens gleichschrittigen Bemühung, Aufgabenkritik zu betreiben, um zu Kompensationen zu kommen. Die Verwaltung wird daher
beauftragt, Entbehrlichkeitsprüfungen im Gesamtgebäudebestand durchzuführen und die Ergebnisse im Betriebsausschuss KIM vorzustellen.

Bedarfsüberprüfung im Bereich Asyl unter den Aspekten Personal- und KapazitätsbemessungDie Stadt Iserlohn musste sich in den Jahren 2015 und 2016 einer großen Herausforderung im Bereich der Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen stellen. In kürzester Zeit mussten größere räumliche und auch personelle Kapazitäten für die Unterbringung und Betreuung bereitgestellt werden. Diese Situation hat sich in Jahr 2017 grundsätzlich verändert. Wir bitten daher um eine Darstellung des Gesamtkonzeptes im Bereich der Unterbringung von Flüchtlingen, insbesondere mit Blick auf die finanziellen Auswirkungen und Einsparpotenziale.

Synoptische Aufbereitung von Gebäudestandards
CDU und FDP schätzen den hohen baulichen Standards, über die die meisten Gebäude der Stadt Iserlohn verfügen. Ein Vergleich mit Bauten in Nachbarstädten zeigt aber auch, dass vergleichbare und ebenso hochwertige Bauten günstiger zu errichten sein können. Deshalb bitten wir um eine verbindliche Darstellung was gesetzlich vorgeschrieben ist und welche Standards die Stadt Iserlohn zusätzlich – freiwillig – für ihre Immobilien (Neu-, Um- und Anbauten) setzt.

Systematisch Einbeziehung von Förderprogrammen
Gerade im Bereich von EU-Fördermitteln hat es vor einigen Jahren eine kontinuierliche Überprüfung gegeben, ob die Stadt Iserlohn hiervon profitieren kann. CDU und FDP bitten die Verwaltung um eine Information, inwieweit das Europa-Büro in diesem Zusammenhang noch tätig ist und/ oder ob an anderer Stelle innerhalb der Verwaltung eine Systematik beim Abrufen von Fördermitteln aus EU, Bund und Land durchgeführt wird.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Fabian Tigges                                gez. Detlef Köpke

CDU-Fraktionsvorsitzender               FDP-Fraktionsvorsitzender

Die IGW – Iserlohner Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH beginnt in der kommenden Woche mit den Gründungsarbeiten zur Errichtung eines Neubaus am Standort Wallstraße/Gerichtstraße. Dort wo einst die Mitarbeiter der Firma Wortmann ihr täglich Brot verdienten, schafft die IGW neuen Wohnraum für Iserlohner Bürger und solche die es werden wollen. Zentrumsnah am renaturierten Baarbach gelegen, entstehen bis zum Herbst 2018 insgesamt 35 Wohneinheiten und eine Kindertagesstätte.

Das städtebauliche Konzept des Architekten Manfred Schmidt (Brüggemann-Schmidt Architekten) sieht eine Bebauung in Form eines U entlang der Wallstraße und Gerichtstraße vor. Der Viergeschossige Baukörper mit Staffelgeschoss lehnt sich dadurch an die baulichen Strukturen in der Umgebung an, prägt mit seiner modernen Architektur den Standort aber neu. Der grüne Innenhof orientiert sich zum renaturierten Baarbach.
Das Neubauvorhaben ist in vielerlei Hinsicht „besonders“ und vereint die Ansprüche an ein Wohnen und Leben in der Innenstadt unter einem Dach: Im Erdgeschoss entsteht eine viergruppige Kindertagesstätte, die die Betreuung für Kinder von null bis sechs Jahren durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bietet. Somit leistet das Bauvorhaben einen wichtigen Beitrag dazu, den Iserlohner Eltern ein attraktives Betreuungsangebot für ihre Kleinen zu eröffnen.

In den Obergeschossen werden neben barrierearmen – teils auch öffentlich geförderten – Wohnungen mit Größen von ca. 45- 77 qm auch drei rollstuhlgerechte Wohnungen sowie zwei Penthousewohnungen im Staffelgeschoss mit einer Größe von etwa 120qm realisiert. Darüberhinaus entstehen 3 Gruppenwohnungen mit einer Größe von jeweils 130qm . Jede der Wohnungen verfügt über einen Balkon oder Terrasse. Ein Gemeinschaftsraum im Staffelgeschoss mit großer Dachterrasse sowie einem angrenzenden Gästezimmer mit Bad lädt zu gemeinsamen Aktivitäten und privaten Feierlichkeiten ein. Durch eine Laubengangerschließung sind alle Wohnungen mittels Aufzug erreichbar.
Einige dieser Wohnungen stellt die IGW dem „Förderverein Iserlohner Beginenhof e. V.“ für das Miteinanderwohnen zur Verfügung. Der Verein sucht daher gemeinschaftsorientierte Mitstreiterinnen, die sich vorstellen können, in gelebter Nachbarschaft zu wohnen und mit ihnen zusammen das Neubauprojekt mit Leben zu füllen. Grundidee ist ein eigenständiges aber doch gemeinsames generationenübergreifendes Wohnprojekt für Frauen zu realisieren. In Deutschland gibt es inzwischen dreizehn ähnliche Vorhaben. Interessierte Frauen sind herzlich zu einem Kennenlerntreffen an jedem ersten Samstag im Monat eingeladen.

Wie schon in anderen Modellprojekten wie unter anderem dem Mühlentor 13 ist auch bei diesem Projekt eine Kooperation mit dem „Wohnprojekt 170 Grad- gemeinsam anders e.V.“ geplant. Zwei der drei Wohngemeinschaften sollen hier an die Eltern-Selbsthilfegruppe für ein selbstbestimmtes Zusammenleben vermietet werden. Das neue Wohnen am Baarbach bietet somit Raum für verschiedene Lebenslagen: für Kinder, Familien, Senioren, Singles, Alleinerziehende, Paare, Personen mit Handicaps. Eben rundum eine bunte Mischung und mitten im Leben.

Das Investitionsvolumen beläuft sich auf insgesamt ca. 8 Mio. Euro inkl. der Kosten für Grunderwerb- und Bodenverbesserungsmaßnahmen. Nach Abschluss der Baugrundmaßnahmen kann voraussichtlich im April 2017 mit dem eigentlichen Rohbau begonnen werden. Läuft alles optimal, kann die Kita an den Träger DRK Ende Juni 2018 übergeben werden. Im Herbst 2018 werden dann auch die ersten Mieter ihre modernen, innenstadtnahen und barrierearmen Wohnungen beziehen können.

Für das Neubauprojekt ist Frau Balk als Ansprechpartnerin bei der IGW telefonisch unter 02371/793 – 135 und per E-Mail unter balk@igw-wohnen.de erreichbar. Während der Öffnungszeiten der IGW können nach Terminvereinbarung die Pläne zum Neubau eingesehen werden. Weitere Informationen sind in Kürze auch auf der Homepage der IGW zu finden.

Teilnehmer:
Michael Schmitt Vorsitzender des Aufsichtsrats der IGW, CDU
Dimitrios Axourgos stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats IGW, SPD
Manfred Schmidt Brüggemann Schmidt Architekten und Ingenieure, Architekt (Entwurf)
Garvin Bunnenberg assmann GmbH, Dortmund, Projektsteuerung
Michael Vucinaj DRK Kreisverband Iserlohn e.V., Vorstand
Kai Maibaum Bereichsleiter Jugendhilfe (Jugendamtsleiter), Stadt Iserlohn
Gudrun Axmacher 1. Vorsitzende Fördervereins Iserlohner Beginenhof e. V.
Monika Muth 2. Vorsitzende Fördervereins Iserlohner Beginenhof e. V.
Sibille Heimann Moderatorin und Architektin des Fördervereins Iserlohner Beginenhof e. V.
Reinhard Kruckas Erster Vorsitzender des Wohnprojekts 170 Grad- gemeinsam anders e.V.
Olaf Pestl IGW, Geschäftsführer
Daria Balk IGW Abteilung Stadtentwicklung, Architektin und Projektleitung

 

 

Quelle: Iserlohner Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH / www.igw-wohnen.de

Iserlohn. Bereits zu Beginn des vergangenen Jahres stellte die CDU einen Antrag, die Möglichkeit eines Schulneubaus und der damit einhergehenden Errichtung eines sogenannten „Wissenscampus“ an der Alexanderhöhe als Alternative zum geplanten Gesamtschulstandort am Seilersee, zu prüfen. Dieser fand zum damaligen Zeitpunkt keine Mehrheit im Hauptausschuss.

Diese Alternative wurde während der Klausurtagung der CDU Anfang Februar erneut diskutiert, nicht zuletzt aufgrund der signifikant gestiegenen Kosten, des engen Zeitplans und der Probleme im Hinblick auf die Themen Verkehr und Infrastruktur.
Ein externes Planungsbüro prüft im Auftrag der CDU aktuell den möglichen Flächenbedarf und die konkreten Kosten am Alternativstandort. Die Ergebnisse werden Mitte März erwartet. Die CDU-Fraktion wird dann zeitnah zu einem Pressetermin einladen.
Die Lage gegenüber dem Stadtbahnhof ist äußerst zentral. Hier ist ein deutlicher Vorteil gegenüber dem Standort am Seilersee zu sehen, da die entsprechende verkehrliche Infrastruktur bereits vorhanden ist.

Ein Neubau würde außerdem die Möglichkeit schaffen, auf die Erfordernisse einer modernen Schule mit ihrem pädagogischen Konzept in jeglicher Hinsicht einzugehen. Synergieeffekte mit der benachbarten Fachhochschule Südwestfalen und der Volkshochschule sowie mit einem möglichen Neubau der Stadtbücherei als ein gemeinsamer „Wissenscampus“ wären ein weiterer Vorteil dieses Standortes.

Die CDU betont einmal mehr mit Nachdruck, dass es ihr mit dieser Initiative keineswegs darum geht, die zweite Gesamtschule in Frage zu stellen. Es geht darum, sich den Problemen zu stellen und solide und ausgewogene, städtebaulich attraktive Lösungen zu erarbeiten.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

der Berichterstattung des Iserlohner Kreisanzeigers vom 22.02.2017 ist dem Bericht „Gesamtschul-Beschluss erst im April“ zu entnehmen, dass das Thema Gesamtschule Seilersee und die Projektvergabe an den Generalunternehmer nur im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung des Rates am 04. April 2017 erfolgen sollen.

Angesichts der Tragweite des zu fassenden Beschlusses und der besonderen Aufmerksamkeit in der Bürgerschaft ist die CDU-Fraktion der Auffassung, dass der Tagesordnungspunkt „Gesamtschule Seilersee“ auch in öffentlicher Sitzung behandelt werden sollte. Davon unberührt bleibt die Beschlussfassung zur reinen Projektvergabe, die laut Geschäftsordnung des Rates in nicht-öffentlicher Sitzung zu behandeln ist.
Bereits mit Blick auf die Beratungen zum geplanten Grundstückverkauf des Parkplatzes an der Eissporthalle in der Ratssitzung am 13.12.2016 haben wir die Vorgehensweise der Verwaltung dahingehend kritisiert, dass eine öffentliche Beratung in den Ausschüssen bzw. im Rat nicht vorgesehen war und dem Interesse der Bevölkerung nach umfassender Information nicht Rechnung getragen wurde.

Von besonderem Interesse ist dabei vor allem die Kostenentwicklung für die Gesamtschule am Seilersee insgesamt. Die ursprünglich genannte Gesamtkalkulation von ca. 32,2 Millionen Euro wird massiv überschritten. Erschwerend kommt hinzu, dass im weiteren Verlauf des IKZ-Berichts der Justiziar Stefan Bartels mit den Worten zitiert wird, dass man die Möglichkeit habe, „ex post, also im Nachgang zu informieren“. Grundsätzlich muss aus Sicht der CDU-Fraktion, gelten, im Vorfeld statt im Nachhinein zu informieren, damit Entscheidungen auf einer konkreten Grundlage gefällt werden können. Bereits jetzt eine „Informationspolitik im Nachgang“ anzudeuten, legt den Verdacht nahe, dass mit weiteren Veränderungen zu rechnen sein wird.

Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf anstehende, weitreichende Entscheidung beantragt die CDU-Fraktion eine Beratung des o.g. Tagesordnungspunktes in öffentlicher Sitzung auf Grundlage der Geschäftsordnung des Rates.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Fabian Tigges                       gez. Michael Schmitt
Fraktionsvorsitzender                stellv. Fraktionsvorsitzender

gez. Paul Ziemiak                        gez. Thorsten Schick
stellv. Fraktionsvorsitzender    1. stellv. Bürgermeister

gez. Karsten Meininghaus
3. stellv. Bürgermeister

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

hinsichtlich der geplanten Baumaßnahmen an der Bahnunterführung in Kalthof sind von Seiten insbesondere der Kalthofer Bevölkerung verschiedene Fragen bzgl. der Auswirkungen während der Bauphase aufgeworfen worden. So wird die Verbindung zwischen der Ortsmitte und derBundestraße 233 unterbrochen.

Vor diesem Hintergrund bittet die CDU-Fraktion um die Beantwortung nachstehender Fragen:

1. Wie ist die Durchfahrt für Rettungsfahrzeuge geregelt?

2. Welche Auswirkungen ergeben sich für den Schulweg der Kinder zur Grundschule?

3. Wie ist der Busverkehr zu den weiterführenden Schulen geregelt?

4. Ist ein Verkehrskonzept für die Bauphase erstellt worden, damit die Bevölkerung über Alternativen informiert werden kann?

5. Wie ist der Lieferverkehr (für die Firma Thiele) geregelt?

Weiter bittet die CDU die Verwaltung rechtzeitig eine „Vor-Ort Veranstaltung“ durchzuführen, in welcher die Bürger über die Verkehrsplanung in der Bauphase informiert werden.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Fabian Tigges                                     gez. Stefan Woelk
Fraktionsvorsitzender                              sachkundiger Bürger

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Baumaßnahmen auf dem Fritz-Kühn-Platz schreiten zügig voran und die neue Gestaltung des Platzes ist in ihren Strukturen bereits gut erkennbar. Zu Beginn der Arbeiten wurde die Büste von Fritz Kühn vor dem Stadtmuseum entfernt. Angesichts des Baufortschritts mehren sich die Anfragen, wann die Büste wieder vor dem Stadtmuseum aufgestellt wird.

Vor diesem Hintergrund bittet die CDU-Fraktion um die Beantwortung nachstehender Fragen in der Sitzung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung am 21.02.2017:

1. Wann wird die Büste wieder auf dem Fritz-Kühn-Platz aufgestellt?

2. Ist der Bereich vor dem Stadtmuseum dafür vorgesehen?

3. Für den Fall, dass die Büste nicht an ihren alten Platz zurückkehrt, welcher neuer Standort ist eingeplant?

Mit freundlichen Grüßen

gez. Paul Ziemiak
stellv. Fraktionsvorsitzender

 

 

Bildquelle: BangertNo – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17155248

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Lieferanten der Firma Rump in Hennen parken nachts mit laufenden Motoren in der Scherlingstrasse auf dem unbefestigten Randstreifen. Dieser Randstreifen wird immer breiter und entwickelt sich zu einer Kraterlandschaft. Der Gasabsperrschieber von Anliegern ist auch schon mehrfach überfahren worden, dementsprechend ist der Zustand dieses Schiebers so nicht hinzunehmen. Die Gasgesellschaft hat es sich angesehen und versprach die Stadtwerke zu informieren und Maßnahmen zu ergreifen. Des Weiteren wird die Bepflanzung des Randstreifens als Toilette missbraucht.
Der eigentliche Straßenbelag in Richtung Bahnhof ist auch nur noch sporadisch vorhanden, siehe Fotos.

Die CDU Fraktion bittet daher um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Ist geplant die Straße zu sanieren? Und wenn ja, wann?

2. Welche Maßnahmen werden ergriffen damit der Seitenstreifen intakt bleibt?

3. Was wird unternommen damit die LKW nicht mit laufendem Motor die Nachtruhe der Anwohner stören?

4. Ist die Straße ein Bestandteil des Industriegebietes oder gehört sie zum Mischgebiet?

5. Wann erfolgen die Sicherungsmaßnamen für die Gasleitung der Anlieger?
Mit freundlichen Grüßen

gez. Hartmut Bogatzki                                     gez. Frank Blenke
Ratsmitglied                                                       Sachkundiger Bürger

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

bereits im Februar 2014 stellte die CDU-Fraktion einen Antrag zur Projektentwicklung der leerstehenden EDEKA-Immobilie im Ortskern von Sümmern. Zu diesem Zeitpunkt stand die Immobile bereits längere Zeit leer. Leider ist es den Verantwortlichen – trotz mehrerer Gespräche mit dem privaten Eigentümer und potentiellen Investoren – zum damaligen Zeitpunkt nicht gelungen, die Immobilie einer attraktiven Nachnutzung zuzuführen.
Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen machte die CDU in ihrem Antrag vom Sommer letzten Jahres einen erneuten Vorstoß. Die Fraktion bat die Verwaltung hier, erneut das Gespräch mit dem Eigentümer zu suchen. Bei der Konzepterstellung für eine Nachfolgenutzung sollte auch die Iserlohner Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH (IGW) mit eingebunden werden, die bereits 2014 erste Überlegungen zu der leerstehenden Einzelhandelsimmobilie angestellt hatte.
Nach Informationen der CDU hat der Eigentümer das Ladenlokal zwischenzeitlich an die Discounterkette TEDi aus Dortmund vermietet.
Grundsätzlich liegt es im Ermessen des Eigentümers, die Immobilie einer neuen Nutzung zuzuführen. Die CDU-Fraktion und insbesondere die beiden Sümmeraner Ratsmitglieder hätten sich aber eine attraktivere Lösung für Sümmern gewünscht.

Die CDU-Fraktion bittet Sie daher um die Beantwortung der folgenden Fragen:

1. Wann ist die Bauverwaltung über die geplante Vermietung informiert worden?

2. Warum wurden die politischen Gremien nicht zeitnah informiert? Das Interesse insbesondere der Sümmeraner Ratsmitglieder hätte der Verwaltung bekannt sein müssen.

3. Ist die angestrebte Nutzung im Einklang mit dem aktuellen Einzelhandelskonzept?

4. Welche Festsetzungen sind in dem aktuellen Bebauungsplan getroffen worden?

5. Wie bewertet die Bauverwaltung die Neuvermietung?

6. Für wann ist die Eröffnung des TEDi-Markts in Sümmern geplant?

Mit freundlichen Grüßen
gez. Michael Schmitt                                                         gez. Thorsten Schwering
stellv. Fraktionsvorsitzender                                           Ratsmitglied

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Sauberkeit von Straßen und Plätzen sind ein Aushängeschild für jede Stadt.
Seit einiger Zeit haben wir das Gefühl, dass wieder mehr Müll im Iserlohner Stadtbild wahrnehmbar ist. Besonders an den großen Hauptstraßen, aber auch an den Autobahnauffahrten und auf Parkplätzen finden sich in den Büschen und Sträuchern Abfälle jeglicher Art wie unter anderem diverse Essensverpackungen.

Wir bitten Sie daher um die Beantwortung der folgenden Fragen:

1. Welche Stadtgebiete sind besonders von achtlos weggeworfenem Abfall betroffen?

2. Wie sehen die Reinigungsintervalle des SIH in diesen Gebieten aus?

3. Seit 17 Jahren schon gibt es die Aktion „Iserlohn – Na sauber!“. Seitdem sammeln jedes Jahr Vereine, Schulklassen, Nachbarschaften oder auch Einzelpersonen Abfall im Stadtgebiet auf. Gab es früher noch einen zentralen Sammeltag, wurde anschließend die Aktion auf das ganze Jahr ausgeweitet, sodass die Gruppen frei wären, in ihrer Terminplanung.
Wäre es denkbar diese Aktion wieder durch einen jährlichen Aktionstag für die Bevölkerung in den Vordergrund rücken zu lassen?
Dadurch würde auch das Thema Umwelt und Stadtbildpflege wieder mehr in das Bewusstsein der Iserlohner Bürgerinnen und Bürger kommen.

4. In Hagen gibt es seit letztem Jahr sogenannte unterirdische Mülleimer statt offener Papierkörbe. Diese Mülleimer werden im Boden versenkt; lediglich eine Edelstahl-Säule mit einer kleinen Öffnung ragt heraus. Einmal die Woche werden diese Müllschlucker mit einer Kehrmaschine ausgesaugt. Dies reduziert die Arbeit von städtischem Personal bei der täglichen Abfallbeseitigung, verhindert ein Überquellen voller Mülltonnen und das Brennen des Mülls durch unachtsam weggeworfene Zigaretten. Zudem ist der Abfall unterflur nicht der prallen Sonne ausgesetzt. Entsprechend gering ist die Geruchsbelästigung in den Sommermonaten.
Ist eine solche Alternative für die herkömmlichen Müllbehälter in der Innenstadt und an öffentlichen Plätzen und Parks für Iserlohn einmal in Betracht gezogen worden?
Mit freundlichen Grüßen

gez. Fabian Tigges                          gez. Renate Brunswicker
Fraktionsvorsitzender                   sachkundige Bürgerin

Iserlohn/Arnsberg. Im Arnsberger Wald hat sich die CDU-Fraktion zwei Tage die Zeit genommen, um das politische Jahr 2016 Revue passieren zu lassen und die Kernthemen für das aktuelle Jahr festzulegen. Mit Christian Eichhorn, Leiter der Iserlohner Feuerwehr, und MdL Klaus Kaiser aus dem Hochsauerlandkreis, konnte die CDU ausgewiesene Experten für die Themenvorträge „Feuerwehr 2025“ und „nordrhein-westfälische Schulpolitik“ gewinnen. „Gerade die aktuelle Diskussion über die Rückkehr zu G9 ist ein Thema, was auch großen Einfluss auf unser Schulentwicklungskonzept in Iserlohn haben wird“, so Fraktionsvorsitzender Fabian Tigges nach dem Vortrag von Klaus Kaiser, der den zweiten Themenblock am Freitag eröffnete.

Christian Eichhorn eröffnete am Freitagmittag die Klausurtagung mit seiner Präsentation über die Entwicklung der Iserlohn Feuerwehr bis 2025. Eine dünner werdende Personaldecke ist aktuell ein akutes Problem bei der Feuerwehr Iserlohn. Feuerwehren größerer Städte können oft eine attraktivere Bezahlung bieten. In Iserlohn sind  Bewerbungen für Berufsfeuerwehrleute daher rückläufig. Aber auch der demografische Wandel leistet seinen Beitrag: Die Freiwillige Feuerwehr kämpft mit Nachwuchssorgen vor Ort. Ein weiteres Problemthema sind zudem die Räumlichkeiten der Hauptwache an der Dortmunder Straße. Die neuesten Modelle an Einsatzfahrzeugen sind zu groß für die alten Unterstellflächen der Wache. „Hier müssen für die Zukunft flexible Lösungen gefunden werden. Die Feuerwehr ist und bleibt eines der wichtigen Themen der CDU“, unterstreicht Fabian Tigges.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU und Aufsichtsratsvorsitzender der IGW, Michael Schmitt, eröffnete den zweiten Tag der Klausurtagung mit seinem Bericht über aktuelle stadtplanerische Projekte.

Den wichtigsten Vortrag bei der zweitägigen CDU-Klausurtagung hielt der Stadtkämmerer Michael Wojtek über den aktuellen Haushalt. Der Ergebnisplan weist ein voraussichtliches Defizit von fast zehn Millionen Euro auf. Ausgehend vom derzeitigen Planungsstand, wird sich bis zum Jahr 2020 ein Gesamtdefizit von rund 40 Millionen Euro aufbauen. „So darf es nicht weitergehen“, war das Resümee der Tagungsteilnehmer. „Das Ziel des Kämmerers in 2020 den Haushalt wieder ausgeglichen zu haben, wird von uns ausdrücklich unterstützt“, betont der CDU-Fraktionsvorstand. „Weitere Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger als auch für die Unternehmen gilt es in jeglicher Hinsicht abzuwenden.“

 

Klaus Kaiser, MdL des HSK 1, berichtet in seiner Heimat über die Landesschulpolitik und dessen Einfluss auf die Kommunen

 

Gespannte Zuhörer bei Christian Eichhorn, Leiter der Iserlohner Feuerwehr, bei seinem Vortrag zu „Feuerwehr 2025“

 

 

 

 


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